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ASTROLOGISCHE NOTIZEN
 



Transite, aktuelle Zeitqualität

In regelmäßigen Abständen erscheint hier ein Kurzüberblick der Transite, die Aufschluss über die aktuelle Zeitqualität geben. Ein herzliches Dankeschön für die freundliche Unterstützung an AstroGloobe GmbH Vertrieb.




 

Eine astrologische Vorschau wie die „Astrologischen Notizen“ beschreibt nicht konkrete Ereignisse, die auf uns zukommen, vielmehr lenkt sie unsere Aufmerksamkeit auf die Energie- oder Kräftemuster, die Ereignisse auslösen können. Wenn wir die astrologische "Wetterlage" kennen, sind wir vor-bereitet und regen uns nicht künstlich auf, wenn etwas schief geht. Und wir sind auch wacher für Chancen, die in der Luft liegen.




 
 

Die „Großwetterlage“ - aktuelle längerfristige Einflüsse

Die Zeitqualität in dieser Zeit

Das Quadrat zwischen Uranus und Pluto ist im Januar noch schwach, doch wird der Druck kontinuierlich zunehmen. Wir sehen die Spannung in Politik und Wirtschaft. In unserem persönlichen Leben können wir diesen Druck für Entscheidungen nutzen: Was hat noch Gültigkeit, und wovon sollten wir uns lieber verabschieden? Es geht darum, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Störendes, Überlebtes mit einer gewissen Radikalität abzustreifen. Es ist nicht die Zeit, unsere Energie auf Nebenschauplätzen zu vertändeln. Was also entspricht Ihrer Authentizität, und welche Konsequenzen sind zu ziehen?

Uranus wird nun eingerahmt von zwei Halbsextilen (30°), einmal von Jupiter/Lilith im Stier, auf der anderen Seite von Chiron in den Fischen. Die Explosivkraft von Uranus wird dadurch etwas gedämpft, wir sind aufgerufen, unsere Impulse auf längerfristigen Nutzen hin zu prüfen und sie nicht egoistisch und impulsiv im Alleingang, ohne Rücksicht auf andere zu verfolgen. Bedenken Sie die eigene und die Verletzlichkeit und Schwäche der anderen. Fortschritt ohne Mitgefühl bringt nicht die erwünschte Befriedigung.

Eine weitere mäßigende Komponente bildet die Opposition zwischen Jupiter/Lilith und Saturn Ende Waage. Expansionsbedürfnisse treffen auf die Verpflichtung, auch die Bedürfnisse anderer zu berücksichtigen und sich der Konsequenzen auf das Miteinander bewußt zu sein. Niemand ist eine Insel, und was wir tun, kommt wie ein Echo auf uns zurück. In schwierigen Zeiten ist es ohnehin am besten, zusammenzuhalten und sich gegenseitig zu unterstützen.

Neptun im Sextil zu Jupiter/Lilith und im Trigon zu Saturn entspannt die Opposition zwischen beiden und stärkt zusätzlich die Komponente von Mitgefühl und Verbundenheit. Alles hängt mit allem zusammen, und wir sind Teil der vernetzten Welt. Seien wir also achtsam, was wir aussenden - es könnte wie ein Bumerang zu uns zurückkehren! Am 04.02. wechselt Neptun endgültig in die Fische - darüber mehr in den nächsten Notizen.



Die kurzfristigen Einflüsse - die persönlichen Melodien im Gesamtchor

In der Woche vom 16. bis 22.01. wechselt die Sonne in den Wassermann (am 20.01.), und dieser Übergang findet unter einem Quadrat zu Saturn statt. Die Strenge der Steinbock-Sonne wird durch Saturn (als Herrscher vom Steinbock) in gewisser Weise potenziert, bekommt jedoch eine entscheidende Nuance: das Sachlich-Stringente muß mit fairer Mitmenschlichkeit (Waage) verknüpft sein. Regeln haben nicht per se einen Sinn, sondern sollten sich positiv auf das Miteinander auswirken.

Der Wechsel der Sonne in den Wassermann bringt zugleich eine neue Note ins Spiel - es wird toleranter, eine gewisse Entspannung macht sich bemerkbar. Der Bierernst weicht, aber die Verantwortung bleibt. Dafür sorgt auch Merkur im Steinbock. Toleranz und Großzügigkeit bedeuten nicht Laissez faire und Beliebigkeit, doch sehen Sie die Situation in einem größeren Rahmen. Mars in der Jungfrau achtet währenddessen darauf, daß Sie Details nicht einfach übergehen, sondern Ihre Vorhaben mit minutiöser Genauigkeit ausführen.

Mit Venus in den Fischen haben Sie ein gutes Gespür für Ihre Mitmenschen, allerdings könnten Sie sich auch ein wenig „wegträumen“ und sich bestimmten Verantwortlichkeiten entziehen wollen. Da hilft Ihnen Pluto, der Ihnen klar macht, daß es um die Wurst geht und Sie lieber genau hinsehen sollten (siehe Mars in der Jungfrau).

In der Woche vom 23. bis 29.01. gewinnen dann Jupiter/Lilith und Uranus mehr Einfluß auf die Sonne - Sie sind voller neuer Ideen und bekommen zugleich ein Gespür dafür, was davon sich wirklicht lohnt, in die Tat umgesetzt zu werden. Übertreibung ist nicht angeraten, auch wenn Merkur ab 27.01. im Wassermann Sie mit originellen Ideen verlockt. Lassen Sie das Feuerwerk Ihrer Einfälle erst mal Revue passieren, bevor Sie sich entscheiden, den einen oder anderen herauszugreifen.

Am 25.01. wird Mars rückläufig (bis Mitte April), und so sind Sie aufgefordert, Ihre Pläne und Handlungen nochmals gründlich zu überdenken und gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen. Bei den vielfältigen Einflüssen ist es besonders ratsam, alle Schritte sorgfältig zu planen. Gleichzeitig sollten Sie vor lauter Prüfen aber auch nicht zu ängstlich sein, in dem Bedürfnis, alles richtig zu machen. Verzeihen Sie sich Fehler, aber korrigieren Sie sie dann. Selbstanklagen sind unnötig, denn Fehler sind ja dazu da, aus ihnen zu lernen!

Die Venus in den Fischen lockt Ihre romantische, idealistische Seite hervor, besonders in Beziehungen. Sie sind bereit zu verzeihen, sollten aber auch darauf achten, Ihre Grenzen zu wahren und sich nicht ausnutzen zu lassen. Holen Sie sich Mars zur Hilfe, der erlaubt Ihnen einen nüchternen Blick.
Am 27.01. wechselt Merkur in den Wassermann, im Quadrat zu Saturn und Jupiter, die ihrerseits eine Opposition bilden. Sie sind in der Lage, die Spannung zwischen Expansion und Konzentration, zwischen Lust und Pflicht aus einer Überblicksperspektive zu betrachten und so eine Lösung zu finden, die sowohl Ihnen als auch anderen dient.

In der Woche vom 30.01. bis 05.02. herrscht generell ein tolerantes Klima. Sonne und Merkur im Wassermann sorgen für einen großzügigen Blick auf vielfältige Themen, verbunden mit dem Bedürfnis nach innovativen Perspektiven und Lösungen. Der allgemeine Nutzen tritt mehr in den Vordergrund als der persönliche, oder besser, letzterer fügt sich in Modelle, die allen zugute kommen - jedenfalls in der Theorie! Individuelle Initiativen und gemeinsame Projekte finden Unterstützung.

Spannung herrscht auf der Beziehungsebene - Venus in den Fischen bildet eine Opposition zu Mars in Jungfrau. Romantische Erwartungen prallen auf nüchternen Pragmatismus oder Visionen auf spröde Skepsis. Hier gilt es, nicht in ein Entweder/Oder zu verfallen, sondern eine Integration beider Pole hinzukriegen: Weder die rosa Brille noch pingelige Erbsenzählerei für sich allein geben ein realistisches Bild. Ohne Phantasie ist der Alltag grau, und ohne Sorgfalt und Unterscheidungsvermögen bleiben die schönsten Träume eben diese und enden in Ent-Täuschungen! Seien Sie auf einfühlsame Weise genau, dann kommt jede/r auf ihre/seine Kosten!

Grüße aus Berlin!

Dr. Eike Stina Hansen


Weitere Informationen zum Thema Astrologie finden Sie unter www.astroloungeberlin.de


Interessante astrologische Informationen von Michael Allgeier über das aktuelle Zeitgeschehen in Japan und Lybien

Aufruhr in der arabischen Welt - was passiert noch?

Die Präsidenten Tunesiens und Ägyptens sind gestürzt und auch in vielen anderen arabischen Ländern begehren die Menschen gegen die autoritären Regime auf. Der Aufruhr pflanzt sich regelrecht fort. Eine Welle des Protests rollt derzeit über Jordanien, den Jemen, Marokko und Libyen. In Libyen herrscht momentan der Ausnahmezustand, mit Waffengewalt und äußerster Grausamkeit versuchen der Machthabers Gaddafi und seinen Anhängern zu retten, was längst verloren ist.

Das „Virus“ der Befreiung ist aus astrologischer Sicht immer Uranus, der Planet der Rebellion und der Freiheit. Besondere Uranus-Aspekte standen zuletzt nicht am Himmel. Aber: Am 15. Januar wechselte Mars, der Planet des Kampfes und der Zerstörung, in den Wassermann, dem Zuhause des Uranus. Von Ende Januar bis 18. Februar bildete nun die Sonne eine Konjunktion mit Mars, ein Aspekt, der klassisch für Auseinandersetzungen steht und der oft zu Beginn von Kriegen auftaucht. Diese Sonne-Mars-Konjunktion im Wassermann hat die Situation in der arabischen Welt zweifellos verschärft. Hinzu kommt, dass wir seit dem 21. März Jupiter im Widder haben. Jupiter ist neben Uranus der zweite Hauptplanet, der mit Freiheit zu tun hat und im marsischen Widder eben mit dem Kampf um die Freiheit.

Auch der Einzelne dürfte diese Sonne-Mars-Spannungen der vergangenen Wochen bei sich oder (und) in seinem Umfeld bemerkt haben. Die Zeitqualität war äußerst hektisch und aggressiv.

Bereits Anfang des Jahres 2011 hatten wir darauf hingewiesen, dass eine sehr revolutionäre Zeit bevorsteht, in der ganze Völker und aber auch einzelne Menschen aufbegehren und sich gegen jede Freiheitsbeschränkung und Unterdrückung zur Wehr setzen. Allerdings hatten wir diese Bewegungen für einen späteren Zeitpunkt erwartet. Am 12. März wechselt Uranus, der Herrscher des Wassermanns, in den Widder, in dem sich besonders aggressiv und tatkräftig für Individualismus, Freiheit und Unabhängigkeit einsetzt. Zu allem Überfluss bildet Uranus von dort ein Quadrat zu Pluto, das er mehr oder weniger stark und gradgenau bis einschließlich 2016 beibehält. Ein Aspekt, den wir bereits in den 60er Jahren in der Jungfrau (Konjunktion) hatten und der im direkten Zusammenhang mit der großen gesellschaftlichen Revolution der Hippiebewegung stand.

Pluto macht in Spannung zu Uranus die Revolution dringend, er bringt tief greifende Umwälzungen und Veränderungen. Die Kämpfe in der arabischen Welt sind also noch lange nicht vorbei. Nachdem die aktuellen Machthaber beseitigt sind, ist zu befürchten, dass es dort neue Kämpfe um die Macht gibt, die im schlimmsten Falle auch weite Teile der Welt mit einbeziehen können. Am Ende dieser Auseinandersetzungen werden wir eine neue Welt und auch Weltordnung haben. Pluto im Steinbock zerstört alle alten und überholten Strukturen und wendet sich vor allem auch gegen Machthaber und Tyrannen, so wie das auch damals der Fall war, als sich Pluto das letzte Mal vor der französischen Revolution im Steinbock befand (1762 bis 1777) und die Herrschaft des Adels in Frage stellte.

Auch uns werden diese Uranus-Pluto-Spannungen beschäftigen. Besonders explosiv scheint die Entwicklung in der westlichen Welt, in der die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht. Aber auch die schwelenden Spannungen bei uns zwischen Ost- und Westdeutschland könnten unter diesen Vorzeichen plötzlich nach außen treten. China wird auch ein Land sein, in dem die unterdrückten Menschen immer noch stärker aufbegehren und wo ein tief greifender gesellschaftlicher Wandel stattfinden wird.

Die Welt wird eine andere werden. Wir befinden uns am Anfang massiver Transformationsprozesse, die gewaltig sind und besonders tief gehen. So gesehen ist es falsch, dass viele Astrologen von einer friedlichen Zeit gesprochen haben, die uns bevorsteht. Ganz bestimmt wird diese Zeit aber den Weg in eine bessere und freiere ebnen können.

Weitere Informationen zum Thema Astrologie finden Sie unter: www.allgeier-verlag.de


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